Zahnarzt Zentrum für Bremen Zahnaufhellung
Fakten zur Zahnaufhellung
Unser Zahnarzt Zentrum für Bremen bietet Ihnen, auf einem günstigsten Niveau, alle Möglichkeiten der heutigen Zahnaufhellung (Bleaching) an.
Der zahnmedizinische Begriff Bleaching kommt aus dem englischen und bedeutet soviel wie Bleichen. Das Bleaching ist dient also der Zahnaufhellung. Die Aufgabe der Zahnaufhellung umfasst die Aufhellung der menschlichen Zähne aus kosmetischen und ästhetischen Gründen.
Zahnaufhellung – Inhaltsverzeichnis
Auf unserer Homepage möchten wir Ihnen umfangreiche Informationen rund um das Thema Zahnaufhellung zu kommen lassen. Unsere Übersicht über die jeweiligen Zahnaufhellung Verfahren:
- Geschichte
- Gute Gründe für Zahnaufhellung
- Ursachen von Zahnverfärbungen
- Methoden
- Dauerhaftigkeit
- Nebenwirkungen
- Behandlung vom Zahnarzt oder Selbstbehandlung?
- Wirkung der Aufhellungsmittel auf Zahnfüllungen, Kronen, Brücken
Geschichte
Der Wunsch nach weißen Zähnen ist schon uralt. Aus diesem Grund hat es in den wohlhabenden Schichten schon seit Jahrhunderten Versuche gegeben, die Zähne wirksam aufzuhellen. Hierbei wurden, häufig bis in die Gegenwart, Mittel eingesetzt, die komplett ohne Wirkung blieben und die Zähne schädigten oder wenig praktikabel waren wie z.B. Urin von Mensch und Tier, Säuren, verschiedene andere Chemikalien. In der heutigen Zeit ist man in der Lage, die Zähne wirkungsvoll, praktikabel und substanzschonend aufzuhellen. Wissenschaftliche Studien besagen, dass unter der Voraussetzung, das pH-neutrale Präparate sachgemäß angewendet werden, keine Zahnschäden bei der Zahnaufhellung befürchtet werden müssen.
Die Besten Gründe für eine Zahnaufhellung
Wie bei fast allen kosmetischen Eingriffen ist für den Patienten auch bei der Zahnaufhellung das aktuelle Schönheitsideal motivierend. Da sich Zahnverfärbungen selbstverständlich als belastend auswirken können, kann bei der Zahnaufhellung möglicherweise aus psychologischen Gründen eine medizinische Notwendigkeit vorliegen. Denn bedenken Sie, die Zähne sind die Visitenkarte unseres Gesichts.
Ursachen für Zahnverfärbungen
Die Unterschiede zwischen Zahnverfärbungen und Zahnbelägen liegen darin, dass bei Zahnverfärbungen die farbgebenden Stoffe unterhalb der Zahnoberfläche in den Zahnschmelz und das Dentin eingelagert werden. Aus diesem Grund können Sie auch nicht mehr durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden. Vor einer Zahnaufhellung ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR) dennoch sinnvoll, da nur bei einem belagfreien Zahn die die „echte“ Zahnfarbe beurteilt werden kann. Außerdem kann so die nachfolgende Aufhellungsbehandlung besser auf die Zahnsubstanz einwirken. Eine zahnärztliche Überprüfung der Zähne auf Zahn- oder Zahnfleisch-Schäden sollte ebenfalls vor einer Zahnaufhellung vorgenommen werden.
Für Zahnverfärbungen kann es viele Ursachen geben die von außen entstehen. So können färbende Lebens- und Genussmittel, wie alkoholische Getränke, Tee, Tabak, Kaffee, Rotwein, usw. in den Zahn eindringen und für Zahnverfärbungen sorgen.
Für Zahnverfärbungen kann es auch Ursachen geben die von innen entstehen. So können Medikamente, Karies, Unfälle, Absterben des Zahnmarks und Mangelernährung für eine Zahnverfärbung verantwortlich sein.
Seit mehreren Jahren ist bekannt, dass der Zahnschmelz und das Zahnfleisch Schaden nehmen können, wenn die Zähne sofort nach der Aufnahme von säurehaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Saft oder Nektar, von Früchten wie z. B. Bananen, Ananas, Orangen usw.) geputzt werden.
Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, vor jeder Zahnreinigung den Mund mit Wasser (am besten Wasser mit Kohlensäure) auszuspülen. Dies verhindert, dass die für den Zahn gefährlichen Säuren in den Zahn und das Zahnfleisch einmassiert werden.
Die Methoden
In der Regel kommen bei der Zahnaufhellung Präparate zum Einsatz, die Wasserstoffperoxid (H2O2) enthalten. Sie haben die Aufgabe, in den Zahn eindringen und dort Sauerstoff-Radikale abspalten. Diese sind anschließend in der Lage, die Farbstoffe im Zahn chemisch so zu verändern, dass sie farblich nicht mehr in Erscheinung treten können. Damit die Zähne bei einer Zahnaufhellung nicht aufrauen und so einer erneuten Verfärbung keinen erneuten Vorschub leisten sollten die verwendeten Zahnaufhellungsmittel möglichst einen neutralen pH-Wert besitzen.
Das Home Zahnbleaching
Bei diesem Verfahren wird dem Patienten nach der Abformung der Zähne und Modellherstellung durch das Zahnlabor eine passgenaue Kunststoffschiene tiefgezogen und ausgeschnitten. Diese Kunststoffschiene überdeckt anschließend die Zähne. Bei diesem Verfahren der Zahnaufhellung wird die Schiene mit peroxidhaltigem Aufhellungsgel befüllt. Der Patient trägt die Schiene je nach Konzentration zwischen einer und acht Stunden. Bei Altersverfärbungen genügen in der Regel fünf bis sieben Behandlungen. Bei besonders hartnäckigeren Verfärbungen wie z. B. Tetracycline sind häufig 15 oder mehr Behandlungen notwendig.
Das Power Zahnbleaching
Bei diesem Zahnaufhellungsverfahren werden höher konzentrierte Präparate eingesetzt. Aus diesem Grund wird diese Art der Behandlung auch direkt in der Zahnarztpraxis oder beim Dentallabor durchgeführt. Am Anfang wird das Zahnfleisch mit einem gummi-/latexartigen Überzug dem sogenannten „Gingiva Protector“ schützend abgedeckt. Der behandelnde Arzt bringt anschließend das Aufhellungsmittel direkt auf die aufzuhellenden Zähne auf. Es besteht die Möglichkeit, durch eine Lichtbestrahlung mit Zahnaufhellungslampen die Wirkung zu intensivieren. Diese zusätzliche Intensivierung des Zahnaufhellungsverfahrens ist jedoch nur bei Bleaching-Gelen möglich, die durch die Einwirkung von kurzwelligem Licht (Cyan/Blau bzw. UV-Licht) chemisch aktiviert werden können. Nach 15-30 Minuten kann der behandelnde Zahnarzt das Gel wieder entfernen. Sollte die Aufhellung nicht ausreichend sein, kann man dieses Verfahren problemlos wiederholen. In den meisten Fällen sind bei einer erstmaligen Zahnaufhellung ein bis zwei Zahnaufhellungsbehandlungen nötig. Das Endergebnis hält anschließend ein Jahr und länger.
Die Walking-Bleach-Technik
In dem Fall, dass ein einzelner toter Zahn (devitaler Zahn) aufgehellt werden soll, kann dies mittels einer Einlage im Zahn geschehen. Hierzu wird die Krone des Zahnes geöffnet (durch die vorangegangene Wurzelbehandlung ist diese ja bereits aufgebohrt worden) und anschließend ein besonderes Mittel in die Höhle eingebracht, die früher das Zahnmark ausgefüllt hat. Im Folgenden wird der Zahn wieder provisorisch verschlossen und das Aufhellungsmittel für mehrere Tage im Zahn belassen.
Haltbarkeit
Für alle Zahnaufhellungs Methoden gilt: Eine Zahnaufhellung hält nicht ewig, jedoch häufig jahrelang. Die Dauer des Ergebnisses ist natürlich von der Qualität der Mundhygiene bzw. von der regelmäßigen professionellen Entfernung der Zahnbeläge abhängig. In dem Fall, dass die Zähne nach einem oder mehreren Jahren wieder etwas „nachdunkeln“ hat man die Möglichkeit einer „Auffrischungsbehandlungen“.
Nebenwirkungen
Die durch eine Zahnaufhellung frisch behandelten Zähne können temperaturempfindlich sein und empfindlich auf Süßes und Saures reagieren. Dies kann bisweilen sehr schmerzhaft sein. In der Regel muss man sich jedoch keine Sorgen machen, da diese Erscheinungen zumeist nur temporärer Art sind und nach einigen Tagen von alleine wieder abklingen. Sollten die verwendeten Zahnaufhellungsmittel einen niedrigen pH-Wert (d. h. sind sie sauer) aufweisen, kann es passieren, dass die Zahnsubstanz durch die Zahnaufhellung oberflächlich aufgeraut wird. Aus diesem Grund sollte man darauf achten, dass die verwendeten Zahnaufhellungsmittel einen ph-neutralen Wert aufweisen.
Die Farbpigmente im Zahnschmelz werden während der Zahnaufhellung durch eine chemische Oxidation verändert. Dies bewirkt die Aufhellung. Seit dem Jahr 1990 sind viele wissenschaftliche Studien erschienen, in denen geprüft wurde, ob die aufgehellten Zähne rauer, spröder oder kariesanfälliger werden. Die meisten Studien hatten die Gemeinsamkeit, dass die Aufhellungsbehandlung unschädlich ist, sofern sie sachgerecht durchgeführt wird. Mittlerweile existieren Präparate, die Fluorid und Kaliumnitrat enthalten. Bei diesen Präparaten konnte sogar ein kariesschützender Effekt festgestellt werden.
Bei dem Verfahren der Zahnaufhellung besteht die Gefahr, dass den Zähnen Mineralien entzogen werden. Dies kann zu einer Deminaralisierungund und zum vorübergehenden Abbau der Protein-Pellikel (der Schutzschicht des Zahns) führen. Als Folge davon kann dieses vermehrt oder gänzlich zu überdeckenden weißen Flecken führen. In der Regel normalisiert sich dieser Zustand jedoch wieder in den Tagen nach der Behandlung. Spezielle Gels unterstützen hierbei die Remineralisierung.
Vom Zahnarzt oder Selbstbehandlung?
Neben den professionellen Verfahren der Zahnaufhellung den so genannten „Office-Bleaching“ oder „Homebleaching“, gibt es mittlerweile im freien Handel (Apotheken, Drogerien und Supermärkte) Präparate, die der Patient selber kaufen und anwenden kann. Zu diesen Präparaten zählen: beschichtete Klebestreifen, Aufpinsellösungen und vorgefertigte Schienen mit Pasten und Gelen. Diese Mittel sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie mitunter den Zähnen schaden und nur zu einer unzureichenden oder ungleichmäßigen Aufhellung führen oder das Zahnfleisch reizen. Die Hauptproblematik liegt jedoch darin, dass der Laie die Gründe von Verfärbungen nicht beurteilen kann. So passiert es häufig, dass wichtige Vorbehandlungen wie etwa die Kariesentfernung oder die Wurzelkanalbehandlung unterbleiben.
Die gleichen Vorbehalte gelten auch für die Zahnaufhellungsbehandlung in Bleaching-Centern und bei sog. „Dentalkosmetikern“, da sie für diese Behandlungen weitaus weniger qualifiziert sind als professionelle Zahnarztpraxen. Darüber hinaus bewegen sich Aufhellungsbehandlungen außerhalb von zahnärztlichen Praxen rechtlich gesehen in einer Grauzone.
Auswirkung auf Zahnfüllungen, Kronen, Brücken
Bei einer Zahnaufhellung Behandlung bleiben die Farben von Zahnfüllungen und die Verblendungen von Kronen und Brücken gänzlich unberührt. Aus diesem Grund kann es sein, dass diese in den sichtbaren Bereichen nach einer Zahnaufhellung erneuert werden müssen. Das ist für den Patienten natürlich eine kostenträchtige Entscheidung, über deren Tragweite er sich bewusst sein muss, da keine Aufhellung von Dauer ist und so erneut Farbunterschiede zwischen den natürlichen Zähnen und dem Zahnersatz auftreten können. Hierüber muss der Zahnarzt den Patienten im Vorfeld aufklären. Dieselbe Problematik bringt eine professionelle Zahnaufhellung vor der Neueingliederung eines Zahnersatzes mit sich. Auch in so einem Fall hat der Zahnarzt die Aufgabe den Patienten darüber aufzuklären.