Photodynamische Parodontitis Therapie in Bremen

Bei der Photodynamische Therapie (PDT) können im Bereich der zahnmedizinischen Erkrankungen wie Parodontose / Parodontitis, Zahnfleischentzündungen und Entzündungen an Implantaten behandelt werden. Das Verfahren der Photodynamische Therapie (PDT)  ist eine schonende und vor allem schmerzfreie Behandlungsmethode, bei der mit sanftem Laserlicht schädliche Bakterien an den erkrankten Stellen abgetötet werden.

Gerade im Bereich der Parodontose/Parodontitis zeigen sich mit einer Photodynamische Therapie (PDT) hervorragende Ergebnisse. Der große Vorteil der Photodynamische Therapie (PDT) ist, dass sie vollkommen schmerz- und nebenwirkungsfrei eingesetzt werden kann. Bei der Photodynamische Therapie (PDT)  werden Photosensitizers aufgetragen, die die Zähne und das Weichgewebe vorübergehend blau färben. Diese Verfärbungen verschwinden nach einigen Stunden von alleine und sind vollkommen harmlos. Was bleibt ist nur die Wirkung dieses Verfahrens. Innerhalb weniger Minuten reduziert die Photodynamische Therapie (PDT) nachhaltig und zuverlässig die krankmachenden Bakterien. Das natürliche Gleichgewicht im Mundraum wird somit ohne Schmerzen und Nebenwirkungen erfolgreich wieder hergestellt. Die Wissenschaft hat den Erfolg der Photodynamische Therapie (PDT), die seit mehr als 12 Jahren wissenschaftlich erforscht wird, ganz klar bewiesen. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche klinische Studien (z.B. an der Universität Wien) durchgeführt, die auch durch praktische Erfahrungen vieler Zahnarztpraxen belegt wurden.

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Die klassicshen Symptome

Es kommt zu einer Entzündung des Zahnfleischs, die durch Bakterien und deren Gifte ausgelöst werden. Bei einem schweren Verlauf können diese Bakterien auch den Kieferknochen angreifen. Als Folge davon verlieren die Zähne Ihren Halt und gehen letztendlich verloren. Typische Begleiterscheinungen für Parodontitis/Parodontose sind Mundgeruch, gerötetes, blutendes und in vielen Fällen auch schmerzendes Zahnfleisch. Außerdem zeigen sich unschöne Beläge auf Ihren Zähnen.

Der Therapieverlauf

Bei der herkömmlichen Methode der Parodontitisbehandlung werden zunächst einmal die Zahn- und Wurzeloberflächen sowie Zahnfleisch- und Knochentaschen sorgfältig gesäubert, um die Bakterienzahl zu reduzieren. In sehr schwierigen Fällen kann hierbei ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass diese Reinigungsmaßnahmen keine ausreichende und nachhaltige Wirkung erzielen. In einigen Fällen müssen sogar Antibiotika eingesetzt werden. Der Einsatz von Antibiotika ist jedoch nicht unbedenklich, da es zu unangenehmen Neben- und Wechselwirkungen wie z.B. Magen-Darm-Probleme und zu einer unerwünschter Resistenzbildung gegenüber Antibiotika führen kann.

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist daher eine wirkungsvolle Alternative zur herkömmlichen Methoden. Als erstes werden die Zahnfleisch- und Knochentaschen durch den behandelnden Zahnarzt professionell gereinigt. Die weichen und harten Beläge werden entfernt und die Anzahl der Bakterien reduziert. Im folgenden Schritt appliziert der Zahnarzt eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen. Diese Farblösung ist ein Photosensitizer, was bedeutet, dass die angewandte Lösung ein Farbstoff ist, der auf das Laserlicht einer vorher eingestellten Wellenlänge reagiert. Die Moleküle des Farbstoffes heften sich an die Bakterienmembran und färben diese somit ein. Anschließend folgt die Belichtung durch einen sanften Therapielaser. Durch diese Belichtung mit Laserlicht entsteht aktiver Sauerstoff, der die Bakterienmembran zerstört und somit die Bakterien abtötet. In vielen Fällen kann durch eine Photodynamische Therapie (PDT) der Einsatz von Antibiotika und chirurgischen Maßnahmen verhindert werden. Nach dem Abschluss der Photodynamische Therapie (PDT) bildet sich schnell wieder eine gesunde Taschenflora und die Entzündungen klingen schnell wieder ab. Nach einigen Tagen ist das positive Behandlungsergebnis für Sie spürbar und sichtbar. Bei einer richtigen Mundhygiene und regelmäßigen zahnärztlichen Untersuchungen kann ein dauerhafter Behandlungserfolg gewährleistet werden.