Keramikimplantate in Bremen

Keramikimplantat ist ein Implantat welches aus dem Material Keramik gefertigt wird. In der Regel bestehen Implantate aus Titan. In dem Fall, dass beim Patienten eine Metallallergie oder der Wunsch nach einer besonders hohen Verträglichkeit vorliegt, besteht die Möglichkeit, statt einem Zahnimplantat aus Titan ein Keramikimplantat einzusetzen.

Wann wird ein Keramikimplantat angewendet

In Anlehnung zum Implantat aus Titan wird bei einem Keramikimplantat im Anschluss an eine örtliche Betäubung, an der gewünschten Stelle ein Loch in den Kiefer gebohrt. In dieses wird dann anschließend das Keramikimplantat eingesetzt oder wie in den meisten Fällen üblich hineingeschraubt wird.

Oft ist an dem Keramikimplantat ein entsprechendes Gewinde vorhanden. In den folgenden Wochen und Monate wird das Keramikimplantat in den Kieferknochen einwachsen. Ist das Keramikimplantat ausreichend fest, kann anschließend die Krone, Brücke oder Prothese angebracht werden.

Die Vorteile eines Keramikimplantats

  1. Selbst für Zahnarztpatienten mit einer Metallallergie sind Keramikimplantate verträglich.
  2. Keramikimplantate geben keine Stoffe an die Umgebung ab und sind gewebefreundlich. In der Regel bestehen Keramikimplantate aus Zirkonoxid.
  3. Auch bei einem Keramikimplantat ist eine sehr gute Stabilität im Kieferknochen gegeben.
  4. Keramikimplantate weisen normalerweise eine sehr lange Lebensdauer auf, da Vollkeramik sehr hart und beständig ist.
  5. Keramikimplantate weisen aufgrund ihrer weißen, den natürlichen Zähnen entsprechenden Farbe einen ästhetischen Vorteil auf.

Die Nachteile eines Keramikimplantats

  1. Keramikimplantate sind teurer als herkömmliche Titanimplantate.
  2. Keramikimplantate können nicht mit speziellen Substanzen, die das Einwachsen unterstützen, beschichtet werden. Stattdessen werden sie angeraut, so dass der Knochen gut anwachsen kann. Trotzdem heilt das Keramikimplantat dennoch sehr gut und fest ein.
  3. Bei einer möglichen Verschiebung kann ein Keramikimplantat nur sehr schwer korrigiert werden. Darüber hinaus kann sich eine Entfernung als schwieriger erweisen als beim Standardmaterial.